Episode S1E2
Corporate Influencing: Wie Organisationen glaubwürdig werden

mit Markus Djürken, Lisa Schleker und Tabea Herrera
Willkommen in der Welt der Corporate Influencer – wo Mitarbeitende plötzlich mehr Reichweite haben als die Unternehmensseite und HR-Abteilungen schweißgebadet aufwachen, weil Klaus aus dem Vertrieb jetzt eigenständig postet (und das auch noch gut ankommt).
Lisa, Markus und Gästin Tabea Herrera (die bei der Talentwave-Veranstaltung schon für Aha-Momente gesorgt hat) räumen auf mit dem Mythos der kontrollierten Kommunikation und erklären, warum nur noch 8% der Menschen Marken vertrauen, aber 92% anderen Menschen. Spoiler: Der Obstkorb hilft hier auch nicht weiter.
Nach einer Runde „“Ist das New Work oder kann das weg?““ wird’s ernst: Wie wird aus Hochglanz-PR echte Kultur? Warum posten Mitarbeitende authentischer als jede Marketingabteilung? Und was passiert eigentlich, wenn plötzlich alle sprechen dürfen – ohne dass vorher die Pressestelle drüberschaut?
In dieser Episode vertiefen wir Tabeas Talk von der Talentwave und gehen noch weiter: Sie erzählt von 50-Jährigen, die auf LinkedIn durchstarten, von der Angst vor Shitstorms (die meist unbegründet ist), von 17-seitigen Guidelines (die niemand braucht) und warum „“persönlich, nicht privat““ das Mantra erfolgreicher Corporate Influencer ist.
Kurz: Wenn du wissen willst, warum Unternehmenskultur nicht inszeniert, sondern gezeigt werden muss – und wie das ohne Kontrollverlust und Chaos funktioniert – dann ist diese Folge für dich.
