Der teuerste Reflex im Unternehmen: (Toxische) Männlichkeit

Warum unbewusste Männlichkeitsnormen Mitarbeiterbindung, Gesundheit und Employer Branding reales Geld kosten

„Ein Mann ist stark, funktioniert, klagt nicht, macht das mit sich aus.“ Diese Sätze sitzen tief — in Köpfen, Teams und Unternehmenskulturen. Und er hat einen Preis: Präsentismus trotz Krankheit, verschleppte Diagnosen, stille Kündigung, Führungskräfte im Autopilot, die vor lauter Souveränität nicht mehr teamfähig sind. Die Kosten dieser Muster tauchen in keinem HR-Reporting auf – aber sie stehen trotzdem auf der Rechnung.

Dieser Impulsvortrag macht das Thema “ Toxische Männlichkeit“ zum bearbeitbaren HR-Thema. Nicht als Medientrend, nicht als Schuldfrage, sondern als systemisches Muster, das Männer* und Frauen, Führungskräfte und Teams gleichzeitig betrifft. Was als „Stärke oder Schwäche“ verkauft wird, erzeugt nachweislich höhere Fehlzeiten, geringere psychologische Sicherheit und einen Employer Brand, der internationale Fachkräfte kalt lässt.

Der Vortrag verbindet aktuelle Forschung zur Männlichkeit mit konkreten Unternehmensrealitäten: Wo genau zahlen wir als Organisation diese versteckte Rechnung? Welche Denkmuster laufen auf Autopilot bei mir? Und was wäre ein erster umsetzbarer Schritt weg vom teuersten Reflex im Raum?